| heute: | 78 |
| gesamt: | 11054 |
Bau der Mauer am 13.08.1961
Im Kassenbericht des Jahres 1966 wird erwähnt, dass für Abbrucharbeiten einer Scheune 533,50 Mark (Ost) an Einnahmen verbucht worden sind. Eine Zulage der Gemeinde in Höhe von 150,00 Mark, sowie eine Zulage der LPG Bühne in Höhe von 100,00 Mark. Der Kameradschaftsabend fand am 01.10.1966 statt. Eine Vietnamspende in Höhe von 20,00 Mark wurde getätigt und für 60,00 Mark wurden 30 Stck. Kalender gekauft. Am 30.01.1967 hatte unsere Wehr einen Brandeinsatz.
Brandort und Ursache sind leider nicht bekannt. Es wurden noch zwei Übungen durchgeführt. Am 07.07.1967 wurden 15,00 Mark für die Reparatur am Spritzenwagen ausgegeben. Im Jahr 1968 wurden am 07.04. und 14.05. zwei Übungen durchgeführt. Für Transport von Schläuchen zur Reparatur wurden 5,00 Mark bezahlt. Zum 20. Jahrestag der DDR im Jahre 1969 wurde 100,00 Mark Kollektivprämie eingenommen.1970 war ein besonderes Jahr. Am 01.01.1970 wurde eine Frauenfeuerwehr gegründet. 10 Kameradinnen waren damals bereit bei der Feuerwehr einzutreten. Für die Leistungsstufe 2 am 29.04.1971 erhielt unsere Wehr 250,00 Mark. Im Jahre 1972 wurde die Feuerwehrspritze für 900,00 Mark an die LPG Bühne verkauft. Die Jahreshauptversammlung fand am 13.12.1972 statt.
Rechenschaftslegung der FFW Göddeckenrode 1973:
- Die FFW Göddeckenrode hat eine Mannschaftsstärke von 22 Kameraden. Die Frauengruppe besteht aus 12 Kameradinnen.
- Die Dienstbeteiligung unserer Kameraden ist mit 81% als gut zu bezeichnen. Die Beteiligung unserer Kameradinnen am Dienst hat sich gegenüber 1972 zum positiven entwickelt. Es sit vorgesehen und wir bitten den Rat der Gemeinde um Unterstützung, dass ein Lehrgang des Roten Kreuz für die gesamte Wehr in Göddeckenrode 1974 durchgeführt wird.
Die laufenden Arbeiten des Jahres 1974 sowie der Schulungsplan 1974 sind festgelegt und der Wirkungsbereichsleitung in Osterwieck übergeben worden.- Der Ausbildungsstand in unserer Wehr konnte sich gegenüber 1972 verbessern, dass ist aus der Dienstbeteiligung zu ersehen. Es muß trotzdem von der örtlichen Wehrleitung noch viel Arbeit geleistet werden um den Ausbildungsstand auf ein höheres Niveau zu bringen.
- Die Ausrüstung unserer Wehr muß noch ergänzt werden. Wir haben die aufgeführten Ausrüstungsgegenstände welche wir 1972 in der Rechenschaftslegung dar gelegt hatten noch nicht erhalten. Es sind folgende Gegenstände: 2 C Strahlrohre, 1 Steckleiter, 1 Schrotsäge, 1 Weidengeflecht für den Saugkorb, 2 Paar Gummistiefel lang, 1 Akkubatterie und Taschenlampenbatterie, sowie Petroleum für unsere Sturmlaterne. Unser Anhänger wurde 2x wegen seiner elektrischen Anlage sowie des Auges der Zuggabel beanstandet. die Reparatur dieser Mängel bzw. die Beschaffung eines anderen Hängers ist bis heute noch nicht erfolgt.
- Der Zustand des Gerätehauses bedarf einer baulichen Veränderung, um dem heutigen Stand gerecht zu werden. Des Weiteren wird Farbe benötigt um dem Gerätehaus ein freundliches und erhaltendes Ansehen zu geben. Bei der letzten Abnahme und Bewertung unserer Maschinen und Geräte wurde die Note " Sehr Gut" erreicht. Dies zeichnet sich auch als Anerkennung durch die Gemeinde mit einer Prämie von 150,00 M aus. Die Bereichsleitung wies ebenfalls darauf hin, dass eine bauliche Veränderung unseres Gerätehauses unbedingt erforderlich ist. Nach unserem Wissen waren für das Jahr 1973 für das Gerätehaus von der Gemeinde 2000 Mark eingeplant, wir möchten wissen ob dieses Geld für unser Gerätehaus noch zur Verfügung steht.
- Der Zustand der Wasserentnahmestellen ist folgender: Am Gerätehaus ist die Wasserentnahmestelle verschlammt. An der Mühle (Villa) ist die Wasserentnahme in Ordnung. Die Zisterne ist in Ordnung, müsste aber gereinigt werden, war wegen Wassermangel noch nicht möglich gewesen. An der Reihe (H. Schrader) ist die Wasserentnahme verschlammt. Die Säuberung der Wasserentnahmestellen kann mit eigenen Mitteln nicht erfolgen, daher geht an den Gemeinderat die Anfrage, wie die Wasserentnahmestellen entschlammt werden sollen.
- Brandschutzkontrollen wurden durchgeführt, es gab keine großen Beanstandungen. Wir bitten den Bürgermeister Brandkontrollermächtigungen für unsere Kameradinnen und Kameraden auszustellen. Seit 1972 haben wir keine Brandkontrollermächtigungen erhalten, so dass die Kontrollen ohne diese erfolgten.
- Zug oder Vorspannmittel die die FFW bei ihren Diensten benötigt sind und werden von der LPG jederzeit zur Verfügung gestellt.
- Am 09.05.73 wurde von der Wehr ein Dachstuhlbrand an der Mühle bekämpft und durch Brandwachen bis anderen morgen 7.00 Uhr unter laufender Kontrolle gehalten.
- An NAW Stunden sind folgende Arbeiten geleistet worden: 30 Std. Entschlammung der Wasserentnahmestellen, 25 Std. zur Reinigung des Gerätehauses, 20 Std. zur Abdichtung des Wassergraben für die Wasserentnahmestelle, 11 Std. Brandwache an der Mühle, 48 Std. Grenzsicherheitswache. Somit wurden 1973 134 NAW Stunden von der Wehr geleistet.
- Zielstellung der Wehr für 1974. Wenn uns Mittel von der Gemeinde bereitgestellt werden, sind die Kameraden bereit, dass Gerätehaus auf einen Stand der der heutigen Zeit entspricht zu bringen. des Weiteren den Schlauchturm zu überholen, damit auch dort dem Arbeitsschutz entsprochen wird. In der Frauengruppe muß eine Gruppenführerin eingesetzt werden, damit auch dort der Dienst noch besser aktiviert wird. Die Wehrleitung will sich bemühen den Dienst interessanter zu Gestalten um auch hier eine Besserung zu erzielen.
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