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Gründung der DDR

Gründung der DDR am 07.10.1949

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die drei Nachbarorte Göddeckenrode, Suderode und Wülperode in Dreirode umbenannt. Gleichzeitig verschwanden die Orte von der Landkarte, nur " Dreirode" war wage dafür eingetragen worden. Erst nach 1989 erhielten die drei Nachbardörfer ihre alten Namen und ihren Platz auf den Landkarten zurück. Ab 1961 lag der Ort unmittelbar im Grenzgebiet der DDR und war nur mit einer Sondergenehmigung (Passierschein) zu erreichen.

Quelle: Wikipedia

Im Kassenbericht des Jahres 1950 ist ein Minderbestand von 16,60 Mark vermerkt. Die Stärke unserer Wehr lag bei 28 aktiven und 10 passiven Kameraden sowie 3 Ehrenmitglieder.

Kampfplan der Freiwilligen Feuerwehr Dreirode - Göddeckenrode zur sicheren Einbringung der Ernte 1954:

  • Die Freiwillige Feuerwehr Göddeckenrode wird durch tägliche Kontrollen den ständig einsatzbereiten Zustand ihrer Gräte gewährleisten. Verantwortlich: Löschmeister Hellmut Schrader.
  • Zur Sicherung der Druschplätze werden täglich die Kameraden Matscheck, Gajewski und H. Meyer beauftragt, Kontrollen durchzuführen.
  • Die an die Demarkationslinie angrenzenden Fluren werden täglich durch die Kameraden Fr. Barner, P. Kirschstein, G. Turk und K. Meyer überwacht.
  • Die Druschplatzführer werden wöchentlich vom Wehrleiter Kampe zu einer Instruktiosstunde zusammengefasst und die im Erfahrungsaustausch aufgetretenen Mängel beseitigt.
  • Einmal wöchentlich führt die Freiwillige Feuerwehr eine kurze Einsatzübung durch.
Verantwortlich: Wehrleiter Kampe.

Dreirode, Ortsteil Göddeckenrode, den 10. Mai 1954

Göddeckenrode, den 14. Mai 1956:

Ausrückeordnung der Freiwilligen Feuerwehr Göddeckenrode:

A) Einsatz innerhalb der Gemeinde:

  1. Alarm: durch Sirene Standort LPG Verwaltungsgebäude. Feuermeldestelle: Wehrleiter Kampe + Wehrleiter Stellvtr. Matscheck.
  2. Stellplatz: Gerätehaus, Schlüssel zum Gerätehaus beim Wehrleiter und beim Maschinist Karl Meyer.
  3. Geräte: TS 8 + TS 4, 240 m B-Schlauch + 250 m C-Schlauch. Einsatzkräfte 20 Mann.
  4. Wasserentnahmestellen: Eckerbach
  5. Telefonnr. der zu benachrichtigten Dienststellen: Kdo. Feuerwehr Halberstadt Ruf-Nr. 2275, Alarm-Nr. 2700 Zentralkko. Osterwieck, Obrmstr. N E L L Ruf-Nr. Osterwieck 464, VP-Revier Osterwieck Ruf-Nr. Osterwieck 317
  6. Vorspannverpflichtet: LPG " Fortschritt" Göddeckenrode
  7. Löschhilfe von : Wehr Wülperode, Ruf Osterwieck 408, Wehr Suderode, Ruf Osterwieck 407

B ) Einsatz außerhalb der Gemeinde:

  1. Alarm: wie unter A 1. angegeben
  2. Stellplatz: Gerätehaus
  3. Ausrückende Geräte und Kräfte: 1 Gruppe mit TS 8 mit LKW der LPG
  4. siehe Punkt 3
  5. Löschhilfe ist zu geben: Gemeinde Wülperode und Suderode.

C ) Maßnahme bei Katastrophen, Waldbränden und Hochwasser.

  1. Alarmierung: wie unter A u. B angegeben.
  2. Bereitstellung von Fahrzeugen und Geräten: wie unter A u. B angegeben.

( Kampe) Wehrleiter

1958 lag die Wehrstärke bei 33 aktiven Kameraden.

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