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Böse Zeiten

1934 wurde Brandmeister Hinze zum Oberbrandmeister für den damaligen Amtsbezirk Wülperode ernannt. An seiner Stelle führte Hermann Bosse als Brandmeister die hiesige Wehr weiter.

Auszug aus der Ilse-Zeitung vom 21.07.1934

Wülperode. Im Beisein des Amtsvorstehers Severin - Wülperode fand hier am Mittwochabend eine Gesamtübung der Freiwilligen Feuerwehr Göddeckenrode, eingetr. Verein, statt, zu der die Wehren Göddeckenrode, Isingerode und Wülperode gehören. Zur Besichtigung war Kreiswehrführer Gericke - Osterwieck erschienen. An der Übung nahmen insgesamt drei Führer und 56 Mann teil. Sämtliche Einzelgeräteexerzieren sowie die unter Leitung des Oberbrandmeisters Hinze - Göddeckenrode ausgeführte Angriffsübung, wozu die Gebäude Fricke und Großhennig als Brandobjekt diente, verliefen aufs beste. Der Besichtigung folgte ein Kameradschaftliches Beisammensein im Blankeschen Gasthof. Im Verlauf desselben ehrte Kreiswehrführer Gericke 6 zur Altersabteilung übertretende langjährige Kameraden, überreichte dem Kameraden Löhr - Isingerode das vom Preuß. Landesverband für 25 jährige Dienstzeit gestiftete Ehrenzeichen nebst Besitzzeugnis und ernannte den wegen seines Alters von seinem posten zurücktretenden Brandmeisters Heinrich Dahle senior - Wülperode zum Ehrenbrandmeister. Amstvorsteher Severin gab alsdann folgende Beförderungen bekannt: Zum Oberbrandmeister: Kamerad Fr. Hinze - Göddeckenrode, zu Brandmeistern: Kamerad Hermann Bosse - Göddeckenrode, Heinrich Dahle junior - Wülperode und Hermann Knoche - Isingerode und zu Oberfeuerwehrmänner: die Kameraden W. Rosemann und Hermann Fricke - Göddeckenrode, H. Kaufmann, Wilh. Rühe und Alb. Lutz - Wülperode, sowie Erich Wolf und Heinrich Löhr - Isingerode. Kreiswehrführer Gericke verpflichtete genannte Kameraden auf ihr Amt mit der Aufforderung, allezeit mit ihrem Wehren in vorbildlicher Weise bereitzustehen zum Schutze von des Nächsten Hab und Gut.

05. Februar 1936 Brand bei Gustav Schrader und am 28. Februar 1937 Brand bei Auguste Lüttgau.

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