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Einen sehr lehrreichen Tag hatten wir am 19.11.2011 zusammenmit der Feuerwehr aus Isingerode und der Wehr aus Bündheim, mit der wir zusammen einen Ausbildungstag zum Thema Atemschutz und Vorgehen im Innenangriff üben konnten.
Theoretische Ausbildung in Bündheim
Los ging der Tag um 9:00 Uhr bei der Feuerwehr Bündheim mit einer kurzen Einweisung durch Kam. Andreas Liebau und die Aufteilung in 2 Gruppen. Gestärkt durch eine gute Tasse Kaffee begab sich die erste Gruppe unter der Leitung von Kam. Dennis Stolte auf die nahe gelegene Wiese, um dort das korrekte Öffnen von Türen mittels Bandschlinge, Axt und Hohlstrahlrohr zu trainieren. Dabei wurden das Abkühlen der Rauchgase mittels kurzen Sprühstrahlstößen und die Vorteile eines Schlauchpaketes demonstriert.
Nachdem diese Station absolviert wurde, ging es in die Fahrzeughalle zum Thema "Absuchen von Räumen nach Personen unter 0-Sicht". Das Thema war recht neu für die meisten Kameraden
gewesen, denn vor dem Betreten der Halle, wurde die Flammschutzhaube umgerüstet und als Sichtschutz benutzt. Mit Hilfe der der Kameraden aus Bündheim wurde uns durch Drehen und Herumführen völlig die Orientierung genommen. Danach musste in einem improvisierten "Raum" eine Person (die Puppe wog wirklich um die 70kg!!) gesucht und gerettet werden. Die Sache wurde auch nicht leichter, als Übungsleiter Andreas Liebau diverse Hindernisse wie z.B. Leinen oder Gegenstände in den Weg legte oder die Schlauchleitung, die selbstverständlich mitgenommen wurde, in einem unkonzentrierten Augenblick austauschte.
Auch wenn das Ganze vielleicht nur gut 10 Minuten dauerte und die Hitze eines verqualmten Raumes noch fehlte, zeigte es doch, wie stressig und anstrengend allein das Absuchen eines sehr kleinen Raumes nur im Kriechen ist.
Gegen 12 Uhr konnten wir uns dann bei Bockwurst, Kartoffelsalat und Buletten stärken, denn der anstrengendste Teil sollte noch vor uns liegen.
Nach dem Mittag ging es erst richtig los
Nach dem Essen und einer kurzen Einweisung ging es dann heiß her - und das nicht nur wörtlich gemeint.
An der nahegelegenen Kläranlage hat die Feuerwehr Bad Harzburg ein Übungshaus. Dieses wurde durch 2
Kameraden (D. Stolte und 'Pelle') vorbereitet. Die Lage war bei der Anfahrt des Löschzuges folgende: Kellerbrand und mind. eine vermisste Person. Also konnten wir genau das vorher gelernte und geübte wieder anwenden und in die Praxis umsetzen. Die mit uns ausgerückte Wehr aus Bündheim hatte hierbei auch die Gelegenheit ihr brandneues LF10 einzuweihen. Auch wenn es beim 1. Durchgang (ja, wir haben 2 Durchgänge machen können!!!) bei uns noch einige Probleme mit dem C-Schlauch gab, so zeigte sich, dass im 2. Durchgang alles schon viel ruhiger ablief. Aber wie heißt doch so schön: lieber beim Üben Fehler machen und daraus lernen, als sich auf Scheinsicherheit auszuruhen.
Nachdem 2. Durchgang wurde dann das Feuer im Keller im Fass gelöscht und uns der Gebrauch eines mobilen Lüfters und die Handhabung der Wärmebildkamera demonstriert, mit der im Keller nach Brandnestern gesucht wurde.
Abschließend gab es noch im Feuerwehrhaus der Kameraden aus Bündheim heißen Kaffee und Kuchen, mit dem wir wieder ein wenig Energie nach diesem anstrengenden, lehrreichen und wunderbaren Tag tanken konnten.
Mir bedanken uns noch einmal bei dem Kameraden der Feuerwehr Bündheim für diesen wirklich sehr tollen Tag! Besonderer Dank geht dabei an die Kameraden A. Liebau und D. Stolte, die einen erheblichen Teil zum Erfolg dieses Tages beigesteuert haben!!!
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